3 Fragen zu Ihrer neuen Website – ein effizienter Projektstart garantiert

Ein effizienter Projektstart ist entscheidend für den Erfolg Ihrer neuen Website. Um von Anfang an strategisch und operativ gut vorbereitet zu sein, ist es wichtig, sich bestimmte Fragen zu stellen und frühzeitig zu planen. Durch diese Herangehensweise können langfristig laufende Kosten und eine Menge Zeit eingespart werden, da mögliche Probleme und Herausforderungen frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können. Im folgenden Text werden 3 wichtige Fragen vorgestellt, die man vor Projektstart stellen sollte. Durch die Beantwortung dieser Fragen legen Sie eine solide Entscheidungsgrundlage für eine effiziente Umsetzung Ihrer neuen Website.

Mit diesen 3 Fragen ist ein effizienter Projektstart garantiert

1. Welche Art Website betreibe ich?

Das Verhältnis von statischen zu dynamischen Inhalten zu kennen, ist entscheidend, um die richtige Wahl beim Caching zu treffen, und so die Seite nicht nur kosteneffektiv, sondern auch performant zu betreiben.

Technischer Hintergrund: Als statisch werden in diesem Zusammenhang Inhalte bezeichnet, die nicht erst bei Abruf der Seite generiert werden. Das sind in der Regel Bilder und Videos, es kann sich aber auch auf reine HTML-Seiten beziehen. Dynamischer Inhalt hingegen wird in Echtzeit generiert und kann sich – basierend auf Benutzereingaben, Datenbankabfragen oder anderen Variablen – ändern. Typische Beispiele für überwiegend dynamische Seiten sind alle E-Commerce- und CMS-Plattformen, während eine Landing Page, die Interaktion mittels eines einmalig eingeladenen Javascripts bietet, rein statisch sein kann.

Aus dieser Einschätzung ergibt sich, welche Mittel für die optimale Performance Ihrer Seite die richtigen sind. Statische Inhalte können Sie per Content Delivery Network (kurz CDN) zwischenspeichern und ausliefern. Ein CDN ist ein Netzwerk von Servern, das den Inhalt einer Website global verteilt und den Besuchern ermöglicht, diesen Inhalt von einem Server in deren Nähe abzurufen. Dadurch reduzieren sich Ladezeiten und die Last auf Ihren Server.

Für dynamische Inhalte kann direkt auf dem Server Varnish Cache eingesetzt werden. Varnish Cache speichert dynamisch generierte Inhalte einer Website zwischen und liefert sie direkt aus dem Cache aus. Viele gängige Applikationen, wie Magento oder WordPress, bieten Out-Of-The-Box oder mittels Plugin die Möglichkeit, mit dem Cache zu interagieren, und erneuern ihn bei einer Änderung am dynamischen Inhalt automatisch. Ähnlich zu einem CDN werden auch hier Ladezeiten und die Last auf den Server gesenkt.

2. Wie beschreibe ich meinen Traffic?

Um Ihre Website performant und kosteneffizient zu betreiben, sollten Sie sich folgende W-Fragen zu Ihrem Traffic stellen:
  • Wie viel Traffic habe ich? Daraus ergibt sich die richtige Skalierung Ihrer Hosting-Lösung. Das kann der notwendige RAM-Speicher und die passende CPU des Servers sein oder auch die Feststellung, dass ein Single-Server-Setup für die gewünschte Performance nicht ausreicht und eine Cluster-Lösung geplant werden muss.
  • Welches Muster hat mein Traffic? Müssen Peaks aufgrund von Newsletter oder Verkaufsaktionen abgefangen werden? Falls ja, wie häufig treten diese auf?
  • Woher kommt mein Traffic? Sind meine Besucher aus einem bestimmten Land oder aus der ganzen Welt? Müssen sogenannte Edge Locations im Content Delivery Network implementiert werden, um die Ladezeit für diese Besucher zu reduzieren?
  • Welche Daten konsumiert mein Traffic? Umfasst mein Traffic viele statische Dateien, wie zum Beispiel Bilder, Videos oder Downloads?
All diese Fragestellungen sollten Sie im Vorhinein klären, um die richtige Skalierung Ihrer Lösung zu finden und zu klären, ob der Einsatz eines CDN oder Storage Service sinnvoll ist.

3. Welche Service-Level-Agreements sind nötig? Welche Time To Recovery akzeptabel?

Während die Wahl zwischen Service-Level-Agreements auf den ersten Blick offensichtlich erscheint  (je höher die Uptime und je kürzer die Reaktionszeit, desto besser), lohnt es sich dennoch, die Vereinbarungen und die eigenen Ewartungen genauer anzusehen:

  • „Garantierte Uptime“: Inkludiert die erlaubte Ausfallzeit geplante Wartungen? Und falls nicht, wie lange dürfen diese dauern und finden sie in festgelegten Zeitfenstern statt?
  • Ist der Verlust durch Ausfälle meiner Webseite so hoch zu beziffern, dass sich der Preissprung zwischen 99,9% und 99,99% Uptime rechnet?
    Wenn 99,99% notwendig sind, kann eine hochverfügbare Cluster-Lösung die bessere Wahl sein.
  • Time To Recovery – wie lange darf es nach einem Fehlerfall dauern, bis das System wieder voll funktionsfähig ist?
  • Sind die Service-Level-Agreements, die ich mit meinem Webhosting-Anbieter und meinen Dienstleistern vereinbart habe, stimmig?
    Fehlerfälle müssen sich nicht auf Hardware-Ebene beschränken. Die erhöhten Hosting-Kosten für garantierte 99,99% Uptime können verschwendet sein, wenn mein Dienstleister Reaktionen nur innerhalb seiner Bürozeiten bietet und es gilt, ein Software-Problem zu beheben.

Achten Sie bei der gesamten Planung auf die richtige Verteilung Ihrer Investitionen. Wichtig ist ein angemessener Ausgleich zwischen Hardware und Software. Denn auch die stärkste Hardware wird schlussendlich durch eine eingesparte Programmierung oder eine nicht optimierte Datenbank ausgebremst.

toscom - ein effizienter Projektstart garantiert

Wir von toscom sind ein remote arbeitendes Team bestehend aus IT-Experten aus ganz Österreich. Unsere Spezialisierung liegt auf Service und Consulting bei Linux-Webservern und Open-Source-Systemen. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen die beste und effizienteste Lösung für Ihr Unternehmen zu finden und umzusetzen.

Falls Sie gerade dabei sind Ihren Projektstart zu planen oder bereits in der Umsetzung sind, aber einige Probleme aufgetreten sind, stehen wir von toscom Ihnen gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach unter 
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